Berufsmaturitätsschule Zürich http://bms-zuerich.ch de_CH TYPO3 News Thu, 29 Oct 2026 17:07:44 +0100 Thu, 29 Oct 2026 17:07:44 +0100 TYPO3 EXT:news news-128 Fri, 17 Jul 2026 09:07:00 +0200 Berufsmaturitätsfeiern 2026 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/berufsmaturitaetsfeiern-2026 Gemeinsame Maturitätsfeiern BM 1 und BM 2 Auch dieses Jahr fanden die Maturitätsfeiern der Bildungsgänge BM 1 und der BM 2 gemeinsam statt. Am Vormittag feierten die Maturandinnen und Maturanden der Ausrichtung TALS ihren Abschluss. Am Nachmittag nahmen zuerst die Absolventinnen und Absolventen der Ausrichtungen WDD und ARTE ihr Berufsmaturitätszeugnis entgegen, gefolgt von den Maturandinnen und Maturanden der Ausrichtung GESO. Alle drei Maturitätsfeiern waren gut besucht: Rund 1000 Gäste fanden sich jeweils ein. Begleitet wurden die drei Maturitätsfeiern von der Band SanySaidap, die die Feierlichkeiten mit Irish Folk stimmungsvoll untermalte. Es herrschte eine fröhliche und erwartungsvolle Atmosphäre. Nach einem musikalischen Auftakt begrüsste die Rektorin, Dr. Carmen Frehner, das festlich gekleidete Publikum. Sie gratulierte den Maturandinnen und Maturanden zum erfolgreichen Abschluss und hob in ihrer Rede hervor, dass die Absolventinnen und Absolventen mit dem Berufsmaturitätszeugnis in der Hand an einem Wendepunkt stünden. Der Moment sei einer jener seltenen Übergänge, in denen sich Vergangenheit und Zukunft so nah begegnen, dass man beides gleichzeitig spüre: das Erreichte und das, was nun möglich werde.

Die Rektorin wies in ihrer Rede darauf hin, dass jetzt für die Absolventinnen und Absolventen ein Lebensabschnitt beginne, bei dem sie mehr selbst entscheiden könnten, welchen Weg sie gehen möchten. Dabei seien einige Wege klar erkennbar, andere würden sich erst nach und nach erschliessen. Und wenn die Wege nicht eindeutig seien, dann suchten wir Orientierung, «zum Beispiel im Strassenverkehr, wenn wir zumeist das Navi einschalten», hielt die Rektorin fest und ergänzte: «Oft bringt es uns sicher ans Ziel, aber eben nicht immer. Manchmal hört man, wie Menschen ihrem Navigationsgerät so bedingungslos folgen, dass sie plötzlich an Orten landen, die für ein Auto völlig ungeeignet sind, irgendwo abseits aller Wege.»

Die Rektorin gab den Maturandinnen und Maturanden mit auf den Weg, dass sie bei allen Entscheidungen auch ihren inneren Wegweisern vertrauen sollten. Denn auch wenn wir in der heutigen Welt umgeben seien von digitalen Orientierungshilfen, die uns sagten, wohin wir gehen, was wir wählen und wie wir entscheiden sollten, zeige uns der Alltag oft, dass er anderen Regeln folge: «Er fordert uns heraus, flexibel zu bleiben, innezuhalten und uns immer wieder neu auf Unerwartetes einzulassen», betonte die Rektorin.

Der spannendste Lebensweg beginne selten mit einem perfekten Plan und auch berufliche Karrieren würden kaum je geradlinig verlaufen, machte die Rektorin deutlich und veranschaulichte dies anhand zweier Beispiele: Roger Federer habe in jungen Jahren nicht einfach als das perfekte Talent gegolten, er sei emotional, manchmal ungestüm gewesen und habe seinen eigenen Weg abseits eines vorgegebenen Plans erst finden müssen. Gerade diese Entwicklung habe ihn zu der Persönlichkeit gemacht, die wir heute bewundern würden. Oder Steve Jobs: Er habe sein Studium abgebrochen und aus reiner Neugier einen Kalligrafie-Kurs besucht, ohne zu wissen, wofür das gut sein würde. Jahre später sei genau dieses Wissen in die Entwicklung des Macintosh eingeflossen, des ersten Computers mit bewusst gestalteten, ästhetischen Schriftarten.

Die Rektorin hob in ihrer Rede hervor, dass die Zukunft jenen gehöre, die selbständig ihren eigenen Weg gingen und Orientierung suchten, auch wenn der Weg zum Ziel nicht geradlinig sei. Sie ermutigte die Maturandinnen und Maturanden nun selbst zu bestimmen, welchen Weg sie einschlagen wollten.

Dr. Carmen Frehner bedankte sich ausdrücklich bei allen Lehrpersonen, den Ausbildnerinnen und Ausbildnern in den Betrieben, allen Eltern und Familien sowie allen Freundinnen und Freunden für die geleistete Unterstützung der Maturandinnen und Maturanden. Zum Abschluss bekräftigte sie ihren Wunsch: «Bleiben Sie neugierig, bleiben Sie kritisch, bleiben Sie menschlich, vertrauen Sie Ihrer eigenen Urteilskraft und erlauben Sie sich hin und wieder, eine Abbiegung mit Nebenstrasse zu wählen, denn das bringt Abwechslung und eröffnet Ihnen neue Perspektiven.»

Nach einem musikalischen Zwischenspiel baten die beiden Abteilungsleiter Martin Brogle (BM 1) und Dr. Lukas Meier (BM 2) diejenigen Maturandinnen und Maturanden auf die Bühne, die in ihren Ausrichtungen die besten Berufsmaturitätsabschlüsse erzielt hatten. Die beiden Abteilungsleiter gratulierten insgesamt 28 Maturandinnen und Maturanden zu ihren herausragenden Leistungen und überreichten ihnen unter kräftigem Applaus zusammen mit dem Maturazeugnis einen Büchergutschein und eine Rose.

Nachdem abschliessend die Klassenlehrpersonen ihren Klassen die Berufsmaturitätszeugnisse überreicht hatten, durften die Gäste beim Apéro auf den erfolgreichen Abschluss anstossen.

 

 

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news-126 Mon, 29 Jun 2026 11:22:06 +0200 Language stay in Broadstairs 2026 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/language-stay-in-broadstairs-2026 The whole trip started with a delayed bus, but our lovely host-families waited patiently for us.

Some people knew each other and others had never seen one another. But after the first half day of school, we all went together to the Ramsgate Tunnels and got into conversations. The following evening, we learned Irish folk dance which was one of the best activities we did. It also brought the Group together really well and that already on the second day! Attending school together was also very helpful in fostering group cohesion and in addition to improving our English, we learned interesting things about England and the English people themselves.

Pretty much every day we had the possibility to do an activity like canoeing, bowling, golf, karaoke or watching a movie in the cinema. Every day we would go out to drink some coffee or let a seagull steal our sandwich. And of course, some other highlights were the trip to London and our visit at the Harry Potter Museum. All in all, I would say that besides improving our English we all made some really good friends and had an eventful and lovely time in Broadstairs. Furthermore, we all got now a Family that cannot wait until we go visiting again.

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news-125 Fri, 12 Jun 2026 13:38:00 +0200 Vernissage zur Ausstellung der Berufsmaturitätsarbeiten 2026 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/vernissage-zur-ausstellung-der-berufsmaturitaetsarbeiten-2026 Am Dienstagabend, 19. Mai 2026 lud das BMZ-Ambassadorenteam «Schweizer Jugend forscht» zur Vernissage von ausgewählten Berufsmaturitätsarbeiten ein. Gezeigt wurden 25 herausragende Arbeiten aus allen vier BM-Ausrichtungen unserer Schule.

Die Auswahl der ausgestellten Arbeiten erfolgte in einem zweistufigen Verfahren: Zunächst wurden geeignete Arbeiten durch die betreuenden Lehrpersonen nominiert, anschliessend traf das Ambassadorenteam die endgültige Auswahl.

Der Lichthof des Schulhauses Lagerstrasse bot den feierlichen Rahmen für die Präsentation der gezeigten Werke. Schon beim Eintreffen blätterten die zahlreich erschienenen Gäste neugierig in den schriftlichen Arbeiten oder verschafften sich einen ersten Einblick in die technischen und gestalterischen Projekte.

Im Namen des Ambassadorenteams begrüsste Dr. Frank Meier, Fachlehrer Physik an der Berufsmaturitätsschule Zürich, das Publikum und erläuterte die Anforderungen und die Zielsetzungen einer Berufsmaturitätsarbeit. In einer Tour d’Horizon zeigte er mit Beispielen die Bandbreite an Fragestellungen auf, die unsere Lernenden in den vergangenen Monaten erforscht haben. Die präsentierten Arbeiten zeugen von einem hohen Mass an Eigenständigkeit, Fachkompetenz und Innovationskraft. Sie umfassen sowohl wissenschaftlich fundierte Analysen als auch praxisorientierte Entwicklungen und Prototypen. Dr. Frank Meier gratulierte allen Jungforscherinnen und Jungforschern zur herausragenden Leistung.

Anschliessend gehörte der Abend ganz den Verfasserinnen und Verfassern der ausgezeichneten Berufsmaturitätsarbeiten. Im Rahmen der Veranstaltung wurden drei ausgewählte Projekte in Kurzreferaten vorgestellt:

- Ina Talavasek aus der BM 2-Klasse EVS25a erläuterte anschaulich die Nachhaltigkeit verschiedener Schnittblumen und zeigte die Möglichkeiten auf, wie das Umweltbewusstsein der Kundschaft durch gezielte Informationsmassnahmen gestärkt werden kann.

- Der BM 2-Lernende Dimitris Beta aus der Klasse EVK25a widmete sich in seiner Arbeit dem konzeptionellen Entwurf eines selbstentwickelten Raumfahrzeugs unter Berücksichtigung realitätsnaher technischer Rahmenbedingungen.

- Jasmin Ruf und Fabrice Barbon aus der BM 1-Klasse BGB22b befassten sich in ihrer Arbeit mit der Entwicklung eines Hufeisens aus Faserverbundwerkstoffen für den Pferderennsport. Der vorgestellte Prototyp überzeugt durch geringes Gewicht sowie eine individuelle Anpassbarkeit. Er hat erste Praxistests erfolgreich bestanden und muss nun noch weiter getestet werden.

Zum Abschluss der Veranstaltung überreichte Dr. Eva Waiblinger im Namen des Ambassadorenteams allen Autorinnen und Autoren der ausgestellten Berufsmaturitätsarbeiten als Anerkennung ihrer Leistungen einen Büchergutschein.

Beim anschliessenden Apéro bot sich den Gästen die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Lernenden, die ihre Arbeiten vor Ort präsentierten und vertiefende Einblicke in ihre Projekte gewährten.

Wir freuen uns über alle gelungenen Berufsmaturitätsarbeiten unserer Lernenden und danken an dieser Stelle besonders auch den Betreuungspersonen für ihren wertvollen Einsatz im Rahmen der Talent- und Innovationsförderung.

 

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news-124 Fri, 12 Jun 2026 13:04:00 +0200 Language Stay in Malta 2026 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/language-stay-in-malta-2026 This year, over 90 students travelled to Malta to practice English while having a great time experiencing a different culture. We went to ESE (European School of English) in St. Julian’s, Malta. The teachers at the school did a great job, and they were very competent and friendly. In our lessons we practiced speaking, grammar, reading, writing and listening, and played some games too!

Over the two weeks we had the opportunity to take part in many different activities organised by the school, such as a boat trip to Comino to see the blue lagoon. We also did a buggy adventure in Gozo, played paintball in the countryside, went scuba diving and had a group dinner on a sandy beach. We could also organise our own activities during our free time, and we decided to watch fireworks in Valletta, play laser tag and bowling, and go go-karting.

On one day after our lessons, we went to an illusion museum, and another day we went to Golden Bay beach. Two of our group had drones and flew them over the boat trip to make videos and memories of our trip. We visited memorials and saw a cannon shooting demonstration in Valletta. It is a very beautiful historic city! We also enjoyed a day trip to M’dina, which is a well-known fortress city and the filming location of Game of Thrones.

Overall, we had an amazing experience in St. Julian’s and the other places, and are grateful that we got to participate in a cool language exchange like this!

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news-122 Mon, 23 Mar 2026 16:54:14 +0100 Ausstellungen im Schuljahr 2025/26 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/ausstellungen-im-schuljahr-2025-26 Auch dieses Jahr wurden vielfältige gestalterische Arbeiten zu den Themen «Identität» (BM1) und «Grenze» (BM2) entwickelt, die sich auf unterschiedliche Weise mit diesen beiden Begriffen auseinandersetzen. Die Arbeiten reichen von klassischer Malerei und Zeichnung über Fotografie und Film bis hin zu dreidimensionalen Objekten. Dabei wurden persönliche, gesellschaftliche, ökologische wie auch politische Fragestellungen aufgegriffen und gestalterisch sowie inhaltlich reflektiert. Die individuellen Zugänge, das Ausloten von Identität sowie das Erkunden und Überschreiten von Grenzen spiegeln sich in der grossen Vielfalt der Exponate in der Ausstellung wider. news-121 Mon, 23 Mar 2026 16:49:31 +0100 Volleyball-Turniere Schuljahr 2025/26 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/volleyball-turniere-schuljahr-2025-26 Die Volleyballturniere der BMS Zürich waren auch 2026 ein voller Erfolg. Besonders das BM2-Turnier war rasch ausgebucht, und das Team Wakanda Forever aus der Klasse ETD 25b sicherte sich den ersten Platz. Im BM1-Turnier gingen die 67 Warriors der Klasse BZA 24a als Sieger hervor. Die Teilnehmenden spielten mit viel Einsatz und machten die Turniere zu einem lebendigen sportlichen Anlass. Herzliche Gratulation an alle Teams – wir freuen uns auf die nächste Runde.

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news-120 Mon, 02 Mar 2026 16:45:55 +0100 Aventure linguistique à Montpellier 2025 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/aventure-linguistique-a-montpellier-2025 Le séjour linguistique à Montpellier a duré deux semaines et a été plein d'expériences enrichissantes pour apprendre le français. Nous avons vraiment profité quant à nos compétences linguistiques. Au début, il était difficile de comprendre notre mère d'accueil, mais à la fin, nous avons beaucoup progressé. Chaque jour, nous avions des cours avec des professeurs compétents, où nous parlions beaucoup et faisions moins de grammaire ce que nous avons extrêment apprécié. Nous avons également eu l'occasion de discuter avec des locaux, ce qui était très excitant. Ils étaient gentils et nous ont aidés avec notre français. L'après-midi, nous avions des activités libres comme la cuisine, la danse ou des excursions avec notre guide amusant, Jérémie et nos professeures de Zürich. Par exemple, nous avons visité Sète, où nous avons goûté des huîtres et du vin tout en admirant la vue. Nous avons eu de la chance avec la météo: la première semaine était chaude et agréable, et la seconde plus fraîche. Nous avons aimé explorer la vieille ville de Montpellier, avec ses beaux bâtiments et ses parcs. Il y avait aussi de bonnes boutiques et des restaurants où nous avons dégusté de délicieuses crêpes. Le week-end, nous avons fait une excursion à Nîmes pour visiter les arènes et à Aigues-Mortes pour faire du shopping. L'après-midi, la plupart des élèves a assisté à un match de rugby, une expérience nouvelle pour nous. Nous connaissions le rugby seulement de la télé. La soirée la plus mémorable a été à la manade (une ferme traditionnelle d'élevage de taureaux), où nous avons vu des jeux avec des chevaux et goûté un bon dîner - une paëlla.Ce séjour nous a permis d'apprendre beaucoup sur la langue et la culture, et nous sommes heureuses d'avoir participé à cette expérience!

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news-119 Wed, 14 Jan 2026 08:37:24 +0100 «Literatur live 2025» zu Gast an der Berufsmaturitätsschule Zürich http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/literatur-live-zu-gast-2025-in-der-berufsmaturitaetsschule-zuerich Auch dieses Jahr konnten wir im November im Rahmen von «Literatur live» eine Autorin und zwei Autoren zu Lesungen in unserem Schulhaus begrüssen. Den ersten Auftritt machte Christoph Fellmann. Er arbeitete rund 20 Jahre als Journalist für regionale und nationale Zeitungen, unter anderem für den Tages-Anzeiger, Das Magazin oder die NZZ, und war immer wieder auch fürs Theater tätig. Nach Beendigung seiner Journalistenlaufbahn ist er nun als freischaffender Theatermacher, Schauspieler und Organisator tätig, aktuell in Luzern für das «aha – ein Festival für Wissen». Der recherchierende und dokumentierende Ansatz ist Fellmanns Hauptmerkmal in seiner Theaterarbeit. In seiner neuesten Produktion «Die grosse Menschenschau» (Buch/Video/Theater) dokumentiert er reale Personen, die Monologe führen, welche teilweise grotesk anmuten. Der Autor und Regisseur zeigte dem Publikum einen Filmausschnitt über eine südkoreanische Mutter, die mithilfe einer VR-Brille mit einem generierten Avatar ihrer verstorbenen siebenjährigen Tochter spricht. Dieser Avatar wurde anhand von Erinnerungen wie Fotos, Videos von Familienfeiern oder Sprachnachrichten auf dem Smartphone erschaffen, die nach dem Tod des Kindes zurückgeblieben waren. Die Begegnung der Mutter mit dem Avatar ihrer verstorbenen Tochter war sehr berührend und zugleich bedrückend. Man erlebte, wie die Mutter Mühe hatte, Realität und virtuellen Raum voneinander zu trennen. Dieser Monolog warf die Frage auf, wie man mit diesem Thema umgeht und was es mit einem selbst zu tun hat.

Natalie Schmid liebt es zu schreiben, und sie tut es schon lange. Ihr Lebensweg nach der Matur führte sie zunächst auf zahlreiche Reisen rund um die Welt, aber auch als Hirtin auf eine Alp und anschliessend in die Bergbauernschule, bevor sie sich unter anderem dem Schreiben widmete. Sie hat mehrere Bücher mit Gedichten und lyrischen Erzählungen veröffentlicht. Auf ihren Stationen des Lebens, aber auch im Alltag, verarbeitet sie Erlebtes in schriftlicher Form. In ihrem neuesten Werk «Ein anderes Wort für ‹einverstanden›» schrieb sie Gedichte über Begebenheiten aus ihrem Leben, etwa über eine junge, gut gekleidete Frau, die am Zürichsee die Verpackung ihres Fast-Food-Lunches achtlos ins Gebüsch warf – Alltagssituationen, die wohl nicht nur Natalie Schmid nachdenklich machen. Während früher ein Gedicht zwingend einem Reimschema folgen musste, ist heute eine freie Form der Lyrik zeitgemässer und findet schneller Anklang bei den Leserinnen und Lesern, so Natalie Schmid. Ihr Tipp für die Lernenden: Wenn man weiss, für wen man schreibt, erleichtert dies den Schreibprozess.

Mit besonderer Spannung wurde die Lesung von Thomas Strässle erwartet, ist er doch bekannt als Literaturkritiker beim Literaturclub von SRF. Er präsentierte sein erstes Buch «Fluchtnovelle». Zu Beginn erläuterte der Autor Goethes Definition einer Novelle: Sie sei «eine sich ereignete, unerhörte Begebenheit». Diese «unerhörte Begebenheit» war die Flucht seiner Mutter – mit Hilfe seines Vaters – aus der damaligen DDR. Vielleicht auch deshalb, weil die Lernenden die DDR nur noch aus Filmen und Geschichtsbüchern kennen, folgten sie seinen Ausführungen neugierig und sehr konzentriert. Die grosse Frage, wann eine Geschichte erzählenswert ist, beantwortete der Autor selbst so: «Wenn sie gut, spannend, spektakulär und darüber hinaus auch wahr ist.» Er fesselte die Zuhörerinnen und Zuhörer von der ersten bis zur letzten Minute mit den Schilderungen dieser eigenen dramatischen Familiengeschichte. Die zahlreichen Fragen beantwortete er präzise und ausführlich. Diese «Geschichtsstunde» wird den Lernenden vermutlich noch lange in Erinnerung bleiben.

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news-118 Tue, 02 Dec 2025 16:07:21 +0100 Literaturwochen 2025: No Drama! No Drama? No Drama. http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/literaturwochen-2025-no-drama-no-drama-no-drama Die Veranstaltungen standen ganz im Zeichen des Dramas – und das auf doppelte Weise: als literarische Form und als Teil unseres Alltags. Was passiert, wenn wir genauer hinsehen – auf Konflikte, Missverständnisse und emotionale Eskalationen, die unser tägliches Leben durchziehen? Gerade für junge Erwachsene zwischen 16 und 25 ist dieses Thema hochaktuell. In einer Zeit, in der persönliche Auseinandersetzungen schnell viral gehen und Drama in sozialen Medien allgegenwärtig ist, laden die Literaturwochen dazu ein, innezuhalten. Wie erleben wir Drama? Wie beeinflusst es uns – und wie können wir lernen, bewusster damit umzugehen? Neben Lesungen von Autoren und Autorinnen umfasste das Programm in diesem Jahr auch zwei (Improvisations-)Theaterworkshops, eine Filmvorführung im Zürcher Filmpodium und eine Schreibwerkstatt für kreatives Schreiben. An der Lesung aus seinem Buch „Und was hat das mit mir zu tun?“ präsentierte Sacha Batthyany eindrucksvoll die Ausgangsfrage seiner Recherche: Wie prägen die Verbrechen und Traumata früherer Generationen das Leben ihrer Nachkommen? Er las aus seinem Roman vor, der die Entdeckung eines Massakers im Umfeld seiner Familie schildert und die daraus entstehenden moralischen und emotionalen Konflikte reflektiert. Im anschliessenden Gespräch zeigte sich Batthyany offen und zugänglich. Er sprach über Herausforderungen der historischen Aufarbeitung und die Bedeutung von Erinnerungskultur. Die Zuhörer stellten Fragen zu Verantwortung, Schuld und dem Umgang mit familiären Geheimnissen. Batthyany betonte, dass sein Buch weniger Antworten geben wolle, sondern vielmehr dazu anregen solle, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen. Die Veranstaltung hinterliess beim Publikum einen nachdenklichen Eindruck und machte deutlich, wie aktuell die Auseinandersetzung mit familiärer und gesellschaftlicher Geschichte ist.

Die Veranstaltung mit Melinda Nadj Abonji war geprägt von aufmerksamen, neugierigen Lernenden und einer Autorin, die mit grosser Präzision und Sensibilität auf jede Frage einging. Ausgehend vom in der Ausschreibung angelegten Begriff der «Krise» – verstanden als Moment der Entscheidung und Wendung – diskutierten wir, ob erzählerische Kraft notwendigerweise Drama braucht oder ob gerade das Ausbleiben des Dramatischen Spannung erzeugt. Gemeinsam erkundeten wir mit Melinda Nadj Abonji, was ein Drama im literarischen Sinn überhaupt ausmacht. Anhand ausgewählter Textbeispiele näherten wir uns der These, dass jedes Drama an eine Entscheidung gebunden ist – und dass auch die Weigerung oder Unfähigkeit, sich zu entscheiden, eine ebenso dramatische Dynamik entfalten kann. Diese Fragen vertieften wir in einer lebendigen, offenen Begegnung mit der Autorin des preisgekrönten Romans “Tauben fliegen auf”.

In der Veranstaltung mit dem irakisch-schweizerischen Autor Usama Al Shahmani kamen neben einem Auszug aus dem Roman „Der Vogel zweifelt nicht am Ort, zu dem er fliegt“ auch die Handlungen aus „In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied“ und „Im Fallen lernt die Feder fliegen“ zur Sprache. Die Themen der Flucht, des Fremdseins und der Suche nach Heimat sind in allen Werken zentral. In einer Fragerunde danach sprach Al Shahmani auch über autobiografische Erfahrungen in seinem schweizerischen Exil und er streifte die Rolle der arabischen Sprache in seinem Schreiben. So öffnete die Veranstaltung einen (sensiblen) Raum für Fragen nach Herkunft, Erinnerung und Neuanfang.

Wenn Schillers „Kabale und Liebe“ als Textvorlage für ein Gespräch in einer Hotelküche herhalten muss, wenn das Baby einfach nicht wachsen will und dann plötzlich eine Lehre absolviert, dann sind Lacher im Publikum garantiert und es ist klar, dass eine begnadete Improtheater-Gruppe im Haus ist. Nach einem Einblick in ihre spontanen Schauspielkünste boten drei Mitglieder der Gruppe „Anundpfirsich“ in je einer Klasse einen Workshop an, bei dem die Lernenden und Lehrpersonen selbst aktiv werden durften. Dabei haben wir fürs Leben gelernt, indem wir freudvolles Scheitern und eine positive, offene Haltung Neuem gegenüber einübten.

Bedrückender war hingegen die Atmosphäre beim Klassenzimmerstück „Das Tagebuch der Anne Frank“ des Theaters Kanton Zürich (TKZ). Inhaltlich stand die Frage im Zentrum, welch ein Drama sich auftut, wenn eine 13-jährige Jüdin in Amsterdam mit ihrer Familie untertauchen muss, um der Deportation in ein Konzentrationslager zu entgehen. Für die Lernenden war es eindrücklich, wie sich eine Schauspielerin in verschiedene Rollen einlebte und etwa 45 Minuten alleine vor der Klasse performte. Im anschliessenden Gespräch mit der Theaterpädagogin des TKZ konnten sich die Klassen über die Kunstform Theater dem eindrücklichen Schicksal der Anne Frank, aber auch der Funktionsweise des Theaters annähern.

Die Vorführung des Films Casting (2017) von Nicolas Wackerbarth im Zürcher Filmpodium bildete einen eindrucksvollen Höhepunkt unseres Programms. Der Film wirkte aufwühlend und liess viele Fragen offen – umso wertvoller war die anschliessende Gelegenheit, das Gesehene in einer spielerischen und zugleich nachdenklichen Nachbereitung gemeinsam zu besprechen.

Dass das Filmpodium seine Tore exklusiv für unsere Gruppe öffnete, verlieh dem Anlass eine besondere Atmosphäre. Das traditionsreiche Haus, eine architektonische wie programmatische Perle der Zürcher Kinolandschaft, wurde von der aktuellen Leiterin Nicole Reinhardt sorgfältig für uns vorbereitet. Mit ihrer sicheren Hand für Filme jenseits des Mainstreams überzeugte sie auch diesmal: Casting passte hervorragend zum diesjährigen Thema der Literaturwochen. Insgesamt war es ein intensiver und bereichernder Vormittag, der Film und Gespräch auf inspirierende Weise miteinander verband.

Die Schreibwerkstatt vom 4. und 11. November bot den Teilnehmenden unter der Leitung von Nicole Sotzek einen inspirierenden Raum, um neue Zugänge zu Schreibfluss, Spannung und erzählerischer Gestaltung zu entdecken. In einer konzentrierten, zugleich offenen Atmosphäre entstanden vielfältige Texte – von kurzen Skizzen bis zu ersten Entwürfen grösserer Erzählungen. Die Rückmeldungen waren durchgehend positiv. Eine Teilnehmerin betonte, wie viel sie selbst aus einem einzigen Kurstag «mitnehmen und lernen» konnte und wie «spannend» sie die Auseinandersetzung mit den Schreibanlässen empfand. Ein anderer Teilnehmer beschrieb den Kurs als «wirklich mega» und bedauerte einzig, dass er nicht länger dauerte, da er gerne noch tiefer eingetaucht wäre. Trotz der kompakten Zeitspanne zeigte sich klar: Die Mischung aus praktischen Übungen, anregendem Austausch und echter Neugier hat die Teilnehmenden nachhaltig motiviert. Die Schreibwerkstatt hat damit ihr Ziel erreicht – Lust aufs Schreiben zu wecken, neue Techniken erfahrbar zu machen und Raum für kreatives Arbeiten zu öffnen.

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news-117 Fri, 18 Jul 2025 09:07:10 +0200 Berufsmaturitätsfeiern 2025 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/berufsmaturitaetsfeiern-2025 Gemeinsame Maturitätsfeiern BM 1 und BM 2 Auch dieses Jahr fanden die Maturitätsfeiern der Bildungsgänge BM 1 und der BM 2 gemeinsam statt. Am Vormittag feierten die Maturandinnen und Maturanden der Ausrichtung TALS ihren Abschluss und am Nachmittag durften zuerst die Absolventinnen und Absolventen der Ausrichtungen WDD und ARTE, gefolgt von den Maturandinnen und Maturanden der Ausrichtung GESO ihr Berufsmaturitätszeugnis in Empfang nehmen. Alle drei Maturitätsfeiern waren gut besucht: Rund 800 Gäste fanden sich jeweils ein. Begleitet wurden die drei Maturitätsfeiern von der Band SanySaidap, die mit Irish Folk die Feierlichkeiten stimmungsvoll untermalte. Es herrschte eine fröhliche und erwartungsvolle Stimmung. Nach einem musikalischen Auftakt begrüsste die Rektorin, Dr. Carmen Frehner, das festlich gekleidete Publikum. Sie gratulierte den Maturandinnen und Maturanden zum Prüfungserfolg und hob in ihrer Rede hervor, dass die Absolventinnen und Absolventen zu Recht stolz sein dürfen auf die erbrachten Leistungen. Der Berufsmaturitätsausweis sei ein Beweis für ihre harte Arbeit, für ihr Engagement und die Entschlossenheit, mit der sie die Ausbildung absolviert haben.

Der Weg zum Ziel sei nicht zwingend ein geradliniger gewesen, hielt die Rektorin fest, denn es gehöre dazu, dass nicht immer alles nach Plan verlaufe. In diesen Situationen sei unsere Innovationsfähigkeit gefragt und wir müssten unkonventionelle Wege ins Auge fassen. Carmen Frehner schilderte dem Publikum dazu die Anekdote einer Prüfungssituation an der Universität Kopenhagen, an welcher die Examinatoren einen Studenten aufforderten, ihnen darzulegen, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit Hilfe eines Barometers feststellen könne. Der Prüfling gab zur gestellten Frage allerlei korrekte Antworten, liess jedoch die erwartete wissenschaftliche Lösung vermissen. So meinte er beispielsweise, man könne ein langes Stück Schnur am Ende des Barometers befestigen und das Barometer vom Dach des Wolkenkratzers zum Boden hinunterlassen. Die Länge der Schnur plus die Höhe des Barometers entsprächen der Höhe des Gebäudes. Oder er schlug vor, den Hausmeister nach der Höhe des Gebäudes zu fragen und ihm dafür das Barometer als Geschenk zu überlassen.

Erst nachdem ihn das Expertengremium durch die Prüfung fallen lassen wollte und der Student sich dagegen wehrte, referierte er jene Lösung, die vom Expertengremium erwartet worden war: Nämlich, dass man mit dem Barometer den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers misst und anschliessend am Boden. Aus dem Unterschied in Millibar lässt sich die Höhe des Gebäudes ableiten. Der geprüfte Student war der dänische Physiker und spätere Nobelpreisträger Niels Bohr.

Die Rektorin ermutigte in ihrer Ansprache die Maturandinnen und Maturanden, mit Wissen, Kreativität und Fantasie, unkonventionelle Lösungswege zu beschreiten. Dabei seien die loyale Zusammenarbeit und die gegenseitige Unterstützung notwendig, denn nur so könnten in der Gemeinschaft Erfolge gefeiert werden. In diesem Sinne formulierte die Rektorin ihren Wunsch: «Seien Sie ernsthaft in Ihrem Streben nach Erfolg, aber vergessen Sie nie, die Menschen um sich herum zu schätzen und zu unterstützen.»

Nach einem musikalischen Zwischenspiel baten die beiden Abteilungsleiter Martin Brogle (BM 1) und Dr. Lukas Meier (BM 2) diejenigen Maturandinnen und Maturanden auf die Bühne, die in ihren Ausrichtungen die besten Berufsmaturitätsabschlüsse erzielt hatten. Die beiden Abteilungsleiter gratulierten insgesamt 32 Maturandinnen und Maturanden zu ihren herausragenden Leistungen und überreichten ihnen zusammen mit dem Maturazeugnis und unter kräftigem Applaus einen Büchergutschein und eine Rose.

Nachdem abschliessend die Klassenlehrpersonen ihren Klassen vor der Bühne die Berufs-maturitätszeugnisse überreicht hatten, durften die Gäste beim Apéro auf den erfolgreichen Abschluss anstossen.

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news-115 Thu, 12 Jun 2025 16:52:03 +0200 Vernissage zur Ausstellung der Berufsmaturitätsarbeiten 2025 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/vernissage-zur-ausstellung-der-berufsmaturitaetsarbeiten-2025 Am Dienstagabend, 20. Mai 2025 lud das Ambassadorenteam «Schweizer Jugend forscht» zur Vernissage von ausgewählten Berufsmaturitätsarbeiten ein. Gezeigt wurden 24 herausragende Arbeiten aus allen vier BM-Ausrichtungen unserer Schule. Die Auswahl erfolgte zuerst durch die Nominationen der betreuenden Lehrpersonen und in einem zweiten Schritt durch die Selektion der Ambassadorinnen und Ambassadoren.
Der Lichthof im Schulhaus Lagerstrasse verwandelte sich für die Vernissage zur Bühne für die Werke der Autorinnen und Autoren. Schon beim Eintreffen blätterten die zahlreichen Gäste neugierig in den schriftlichen Arbeiten, betrachteten die technischen Objekte oder visionierten die Filmprojekte.Im Namen der Schulleitung und des Ambassadorenteams begrüsste Martin Brogle, Leiter BM 1, das Publikum und erklärte, welche Anforderungen eine Berufsmaturitätsarbeit erfüllen muss. In einer Tour d’Horizon zeigte er mit Beispielen die Bandbreite an Fragestellungen auf, die unsere Lernenden bearbeitet haben, und gratulierte allen Autorinnen und Autoren zur herausragenden Leistung.

Anschliessend gehörte der Abend ganz den Autorinnen und Autoren der ausgezeichneten Berufsmaturitätsarbeiten: Paul Dittmar aus der BM 2-Klasse EVT24a präsentierte sein Rehabilitationsgerät zur Stärkung der Handgelenksbeweglichkeit bei eingeschränkter Fingermotorik. Die beiden BM 2-Lernenden aus der Klasse ETD23b, Lucas Brogle und Christian Cidecian, erörterten an Länderbeispielen die Auswirkungen von planwirtschaftlichen Massnahmen auf Armut und Reichtum. Lia Valenkamp und Svenja Schnell aus der BM 1-Klasse BGS22f beantworteten ihre Forschungsfrage, welchen Einfluss eine gendergerechte Sprache beim Auswahlverfahren von neuen Mitarbeitenden in einem Betrieb hat.

Das Ambassadorenteam führte an der Vernissage sechs Interviews mit Autorinnen und Autoren der ausgestellten Arbeiten durch. Unsere Lernenden gaben dabei Auskunft über ihre Motivation, den Arbeitsprozess und über die wichtigsten Ergebnisse ihrer Berufs-maturitätsarbeiten.

Als Dank und Wertschätzung überreichte das Ambassadorenteam allen Autorinnen und Autoren der ausgestellten Berufsmaturitätsarbeiten einen Büchergutschein. Beim anschliessenden Apéro und dem Rundgang durch die Ausstellung würdigten die Gäste die ausgezeichneten Berufsmaturitätsarbeiten.

Wir freuen uns über alle gelungenen Berufsmaturitätsarbeiten unserer Lernenden und danken an dieser Stelle besonders auch den Betreuungspersonen für ihren wertvollen Ein-satz im Rahmen der Talent- und Innovationsförderung.

 

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news-116 Wed, 21 May 2025 14:33:00 +0200 Language stay in Broadstairs 2025 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/language-stay-in-broadstairs-2025 Broadstairs was a great and unforgettable experience. It wasn’t just a normal school trip — we learned a lot, had fun, and spent time together in a new culture. From the beginning, our homestay families were very friendly and helped us feel comfortable. We met many interesting people, both from the school and from the town, and we quickly started to feel like a part of daily British life.

We didn’t only improve our grammar and vocabulary, but also our speaking and social skills. Every day we had chances to talk in English, both in class and outside. The lessons were helpful and interesting, and the teachers in England were very kind. They understood where German speakers often make mistakes and showed us how to avoid them. This helped us feel more confident, especially with our final English exams.

The afternoon and evening programmes were fun and brought us closer as a group. We went bowling, sang karaoke, played games and just enjoyed spending time together. We made a lot of inside jokes and memories that we still talk about now. These activities made everything feel more relaxed and helped us get to know each other better.

London was a highlight for many of us. We had different options, so we could choose what we liked best. Some of us saw musicals like The Lion King or Hamilton, others went to the ABBA concert or visited the British Museum. We also did several walking tours, and one of them was especially exciting — a spooky tour about Jack the Ripper. We learned about the dark side of London’s history and visited places connected to the story, which was both scary and interesting.

One day we also visited the Harry Potter Studios. For fans of the books and movies, it was a dream come true. We saw real sets, costumes and props, and learned how they made the films. It felt like we were walking through the wizarding world.

Outside the city, we also spent time exploring nature. We went hiking along the white cliffs on the Isle of Thanet, where we enjoyed the fresh air and beautiful views. The walks were a nice break from the busy days, and we could just enjoy being outside. We also had free time at the beach in Broadstairs. We swam, played games, relaxed in the sun and had a lot of fun there.

If we had the chance to go back to Broadstairs, most of us would say yes without thinking. We learned a lot — not just English, but also about each other and ourselves. We made great memories and would definitely recommend this trip to others.

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news-114 Wed, 21 May 2025 07:25:36 +0200 Language Stay in Malta 2025 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/language-stay-in-malta-2025 As part of our BM education, multiple classes from the BMZ travelled to Malta to take part in a language course. Around 130 students participated, accompanied by 4 teachers. We attended classes at the European School of English in Saint Julian’s. Prior to the classes we took a placement test to assess our level of English, and were placed into different classes accordingly. Our teachers included people from multiple countries such as Romania, Venezuela, South Africa and the United Kingdom. Over the course of 9 days of schooling, we improved our English skills in all aspects. We worked on grammar, reading, listening, speaking and writing skills. Our teachers were down to earth and very friendly and engaged, making our lessons enjoyable and effective. Now some of us even feel confident enough to attempt the Cambridge CAE / C1 examination! We also participated in free time activities organised by the school. There was plenty of variety, for instance we took a boat trip to Gozo and Comino, the other Maltese islands, and a day trip to Mdina, the old capital of Malta. We were rewarded for our hard work with afternoons on the beach, playing football, jetskiing and paintballing. Another positive experience during our stay in Malta was learning about its culture and history. For example, we learned that its culture is influenced by its colonial past. The Maltese language is Semitic and a unique combination of Arabic, Maghrebi, Latin and Sicilian. We tasted rabbit for the first time as it is a speciality in Malta. We learned that the country has 365 Catholic churches. Malta is an archipelago off the coast of Tunisia and the weather was sunny and warm. Overall, it was a great experience and we really enjoyed our trip. The trip was well organised, the people were welcoming and friendly, and the food was delicious. It was a worthwhile experience and we are grateful that we had the chance to go on this great language stay. news-113 Mon, 12 May 2025 08:25:47 +0200 Ausstellungen im Schuljahr 2024/25 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/ausstellungen-im-schuljahr-2024-25 Die diesjährigen Ausstellungen der Ausrichtung Gestaltung und Kunst widmen sich den Themen «schwerelos» (BM1) und «Zeit» (BM2) – zwei Begriffe, die vielfältige gesellschaftliche, emotionale und philosophische Assoziationen hervorrufen. Die entstandenen Arbeiten spiegeln die Offenheit dieser Themenwahl wider: Es wurden Gemälde, Filme, Plakate und dreidimensionale Werke realisiert. Die gestalterischen Zugänge reichen von forschend und experimentell bis hin zu sehr persönlichen Auseinandersetzungen. Auch in der Wahl der Medien und Materialien zeigt sich ein breites Spektrum an Ausdrucksformen. news-112 Tue, 18 Feb 2025 08:38:18 +0100 Séjour linguistique à Montpellier 2024 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/sejour-linguistique-a-montpellier-2024 Notre séjour linguistique à Montpellier a été une expérience inoubliable et très enrichissante. L’objectif principal était d’améliorer notre français, et la combinaison de la vie en famille d’accueil et des cours à l’école était parfaite pour cela. Un point fort a été la préparation intensive pour l’examen DELF, proposée à l’école. Les professeurs étaient très compétents et toujours prêts à nous aider, tout comme nos enseignants de Zurich qui nous accompagnaient. Si, par exemple, un élève voulait changer de famille d’accueil, l’organisation s’assurait que nous soyons bien écoutés et trouvait une solution rapide pour notre bien-être. En dehors des cours, il y avait de nombreuses excursions intéressantes. Outre les cours, de nombreuses excursions passionnantes ont été organisées. Le samedi, tous les participants se sont rendus à Arles, puis au Pont du Gard pour une excursion d'une journée. La dernière excursion commune en Camargue, où nous avons visité une véritable manade (une ferme traditionnelle d'élevage de taureaux), a été un moment particulièrement fort. Cette excursion était non seulement intéressante, mais aussi remarquablement organisée. Nous y avons eu un apéritif, beaucoup de musique, où tout le monde a dansé ensemble, et un délicieux dîner. Une autre excursion a été celle de Sète, où nous avons dégusté des huîtres et un muscat (un vin doux français). Sète est comme la Venise française, dit-on, à cause de ses nombreux ponts et canaux. Grâce aux excursions, nous avons eu l'occasion de découvrir la région du sud de la France de Montpellier. Les cours optionnels comme la cuisine, la danse ou la pétanque étaient également très bien organisés. Pendant le cours de cuisine, nous avons préparé un repas régional composé de la courge et de la viande de canard, ainsi qu’un dessert typique de la région — tarte tatin. Ce moment nous a apporté beaucoup de joie, surtout lorsque nous avons dégusté nos plats ensemble. Nous avions aussi du temps libre pour explorer la ville et sortir un peu plus tard le soir. Ce mélange équilibré entre cours, activités et moments de détente a rendu ce séjour linguistique vraiment unique. Nous avons beaucoup appris – non seulement sur la langue, mais aussi sur la culture – et nous recommandons fortement cette expérience !

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news-111 Mon, 10 Feb 2025 10:59:44 +0100 Volleyball-Turniere Schuljahr 2024/25 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/volleyball-turniere-schuljahr-2024-25 Die Volleyball-Turniere der BMS Zürich erfreuen sich weiterhin grosser Beliebtheit. Beim BM1-Turnier im Oktober 2024 kämpften 12 Teams um den begehrten Titel, während beim BM2-Turnier im Januar 2025 16 Teams ihr Können unter Beweis stellten. Beim BM1-Turnier setzte sich das Team «BarKeeper» der Klasse BIN 21a durch und krönte sich zum verdienten Sieger. In packenden Matches bewies das Team Nervenstärke und sicherte sich schliesslich den ersten Platz. Beim BM2-Turnier im Januar 2025 dominierte das Team «No Name» der Klasse ETS 24c. Mit starker Teamdynamik und präzisem Zusammenspiel erkämpfte das Team den Turniersieg. Wie in den vergangenen Jahren sorgte die Einteilung in verschiedene Stärkegruppen nach der Vorrunde für ausgeglichene und spannende Finalrunden. Die Spiele waren von grosser Fairness und sportlichem Ehrgeiz geprägt, wobei die Teams einander anfeuerten und für eine mitreissende Atmosphäre sorgten. Wir gratulieren allen Teams zu ihren tollen Leistungen und freuen uns auf die nächste Ausgabe der Volleyball-Turniere. news-110 Wed, 11 Dec 2024 12:35:07 +0100 Literaturwochen 2024: «Que(e)rtext – out of the box» http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/literaturwochen-2024-zum-thema-queertext-out-of-the-box «Que(e)rtext – out of the box» lautete das Oberthema der diesjährigen Literaturwochen, die von Anja Kükenbrink, Simona Conz, Wanda Inderbitzin und Nicole Peter kuratiert wurden. Eine faszinierende Entdeckungstour führte das Publikum sowohl auf vertrauten als auch auf unerforschten Pfaden durch die Welt der Literatur, in der mit Sprache, Bildern, Klängen sowie mit Identität und Identitätsentwürfen experimentiert wurde. Neben Lesungen umfasste das Programm in diesem Jahr auch Film- und Theaterworkshops, Performances sowie Vorträge, sodass die Lernenden zahlreiche Höhepunkte erleben konnten. «Das Universum der Geschlechter erforschen – Breaking the code – aber wie?» Getreu dem Motto von Nemo, dem diesjährigen Eurovision Songcontest Gewinner aus der Schweiz, führte Evianne Hübscher in ihrem Workshop die verschiedenen Dimensionen von Geschlecht ein. Die Lernenden und die Lehrpersonen durften anhand des «Geschlechter-Radars» selbst herausfinden, was für sie Geschlecht bedeutet. Nebst der Geschlechtervielfalt standen Themen wie die Geschlechtsentwicklung, trans- und non-binäres Geschlecht, Lebensrealitäten von non-binären Menschen und inklusive Kommunikation im Fokus. Im offenen Dialog mit Evianne Hübscher konnten Fragen gestellt werden und es fand ein reger Austausch statt.

Mit seinem Filmworkshop «Filmkonventionen quer gestellt» entführte der Filmphilosoph und Literaturwissenschaftler Lukas Germann das Publikum ins Reich des bewegten Bildes. Filme erzählen nicht nur Geschichten, sondern erzeugen auch Emotionen und Spannung. Um sie zu verstehen, folgen sie bestimmten Regeln, ähnlich der Sprache, die sich im Laufe der Filmgeschichte verändert hat. Manche Filme brechen jedoch bewusst mit diesen Konventionen. In diesem Filmworkshop wurden bekannte Blockbuster wie «Game of Thrones» oder «Lord of the Rings» untersucht, die die klassischen filmischen Regeln infrage stellen. Ziel war es, Filme bewusster zu schauen und die Techniken der Filmemacher besser zu schätzen.

Der Truppe act back gelang es mit ihrem Improtheater «Anders!», mutige Lernende auf die Bühne zu holen. Drei Improvisationsprofis und ein Moderator arbeiteten zusammen mit den Jugendlichen an realistisch wirkenden Szenen, die alltägliche Situationen aus Schule, Familie und Freundschaften widerspiegelten. Die Themen reichten von Mobbing und Diskriminierung bis hin zu Rassismus, sexueller Orientierung und kulturellen Konflikten. Der Workshop bot eine besondere Möglichkeit, diese Themen auf berührende und vielschichtige Weise zu behandeln.

Anna Rosenwasser ist gewählte Nationalrätin für die SP. Die bisexuelle Schweizerin mit jüdischen Wurzeln schreibt in ihrer Textsammlung «Rosa Buch. Queere Texte von Herzen» über Geschlecht und Anziehung in überraschenden Texten. Sie schreibt nicht nur für diejenigen, die längst wissen, dass sie queer sind, sondern auch für alle, denen dieses Wort neu – und, wer weiss, vielleicht mittelsympathisch – ist. Das «Rosa Buch» beleuchtet Identitäten ausserhalb der Norm mit einem zuversichtlichen, liebevollen Blick, ist durchaus auch mal «hässig» über Ungerechtigkeit, begegnet aber allem mit Neugier und Humor. Und immer wieder setzt sich die Autorin auch mit ihren jüdischen Wurzeln auseinander. Rosenwassers Texte entspringen keinem Lehrbuch, sondern einem Alltag unter Menschen, die Tabus mit Lust auflösen und ihre eigene Vielfalt feiern. Dahinter stecken politischer Widerstand gegen herrschende Normen und die Liebe, dazuzulernen, ohne Angst zu haben vor Fehlern. Mit viel positiver Energie, Humor und Nahbarkeit hat Anna Rosenwasser in den zwei Lesungen an unserer Schule das Publikum gewinnen können. Sämtliche Fragen hat sie gerne beantwortet und auch nach den Lesungen hat sie sich viel Zeit für die Lernenden genommen und Bücher mit persönlicher Widmung signiert.

Ihren zweiteiligen Workshop startete Arzije Asani mit einer Episode der dreiteiligen Webserie «ÇOHU», in der die Protagonisten Adelina (22, Feministin im Kosovo) und Lendi (1. Transgeoutete Person im Kosovo) über ihre Lebenswelt im Kosovo berichten. Was bedeutet Identität, was bedeutet Geschlecht und wie haben Familie, Freunde und das Umfeld auf sie reagiert? Die Webserie hatte zum Ziel, dass die Lernenden sich selbst mit dem Begriff «Identität» auseinandersetzen. In den nächsten 40 Minuten sollten die Lernenden in Kleingruppen Videos, Präsentationen oder Ähnliches zu einer selbst gewählten Person und Identität erstellen. Wen portraitiere ich und warum? Warum lohnt es sich, die gewählte Geschichte zu erzählen? Warum ist die Geschichte wichtig? In einem bewegenden Abschluss präsentierten drei Gruppen ihre Ergebnisse, ganz unterschiedlich, kreativ, sehr nahbar, persönlich und wichtig.

Die Schweizer Autorin Zora del Buono besuchte am Tag nach ihrem Sieg beim Schweizer Literaturpreis die BMZ und hinterliess bei Lernenden und Lehrpersonen einen bleibenden Eindruck. Trotz des grossen Erfolgs wirkte sie nahbar und authentisch, was die Schülerinnen und Schüler sofort in ihren Bann zog.
Mit grosser Offenheit sprach sie über den Literaturbetrieb an und für sich und das autofiktionale Erzählen, das auch ihr neues Werk «Seinetwegen» prägt. Die Lernenden folgten gebannt jedem Wort und konnten einen lebendigen Einblick in das Schreiben und die Welt der Literatur gewinnen. Es war spürbar, dass Zora del Buono nicht nur eine hervorragende Sprachkünstlerin, sondern auch eine beeindruckende Persönlichkeit ist, die mit ihrer Leidenschaft und ihrem Wissen zu inspirieren weiss.

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news-109 Wed, 04 Dec 2024 09:29:07 +0100 Kunst-Exkursion nach München, 2024 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/kunst-exkursion-nach-muenchen-2024 Münchens Kunstmuseen lockten aktuelle und ehemalige BMS-Lernende Ende November in die weihnachtlich geschmückte Stadt. Hier liessen wir unser erlerntes Wissen aus dem Fach Kunst- und Kulturgeschichte vor hochkarätigen Werken der Kunst Revue passieren. Die Exkursion führte uns zuerst zu antiken Töpferwaren, die vor 2500 Jahren in Griechenland geschaffen wurden. Kostbare Tonvasen des Euphronios und des Exekias führten uns unter anderem vor Augen, dass kompetitiver Wettbewerb, Marketing und Personenkult bereits im alten Athen zum Erfolg führten. Weiter ging es mit griechischen und römischen Bildhauerarbeiten in der Glyptothek, wo wir die doppelsinnigen Anspielungen hellenistischer Skulpturen nachvollziehen konnten. Römische Kopien berühmter Skulpturen wie die Knidische Aphrodite boten das Anschauungsmaterial für Anekdoten, die aus dem Unterricht in Erinnerung waren. Zudem war es möglich, im Streiflicht Spuren jener Farbreste zu erkennen, die einst griechischen Tempeln ihr buntes Gewand verliehen. Der Nachmittag schliesslich war der Sonderausstellung 'Eccentric' in der Pinakothek der Moderne gewidmet. Die Schau versammelte das 'Who's who' der aktuellen Kunstwelt. Verstörende Arbeiten von Anna Uddenberg gaben zu einigen Diskussionen Anlass und werden uns deshalb allen in Erinnerung bleiben. Der Abend klang mit einem stimmungsvollen, bayrischen Essen aus. In Gesprächen der Teilnehmenden aus unterschiedlichen Jahrgängen wurden Erfahrungen der BMS-Zeit, Erinnerungen und aktuelle Prüfungsfragen (!) über die Tische hinweg ausgetauscht. Die angeregten Gespräche brachen erst spätabends ab!

Auch der nächste Morgen wartete mit einem Leckerbissen auf. Wir wurden durch eine monografische Schau mit Werken der Stilllebenmalerin Rachel Ruysch geführt, deren prachtvolle Blumenbilder einen tiefen Einblick in die technische Meisterschaft der Feinmalerei ermöglichten. Vor uns hingen Bilder, die wie Juwelen an den Wänden leuchteten und die perfekte Illusion von duftenden Blumen boten. Nach einem ersten geführten Rundgang schloss sich unsere Gruppe zusammen, um gemeinsam den Fragestellungen zur Verwendung historischer Farbpigmente genauer nachzugehen. Erst auf den zweiten Blick zeigten sich in den fantastischen Gemälden Schadstellen, welche das hochgiftige Realgar hinterliess oder der verblichenen Smalte zuzuschreiben waren. Das im Unterricht theoretisch erworbene Wissen konnten wir auf diese Weise im Original sehen. Hinsichtlich der bevorstehenden Prüfung war dieser Umstand für einige von uns ein lehrreicher Glücksfall. Der Tag ging mit einem mehrstündigen Spaziergang entlang der Werke Alter Meister zu Ende. Van der Weyden, Dürer, Botticelli, Leonardo und Rubens weckten Fragen und hinterliessen grosses Staunen über die thematische Tiefgründigkeit und das technische Können der klassischen Maler. Erfüllt von einer Vielzahl von Eindrücken nahmen wir am Sonntagabend den Zug, wo die Gespräche erst verstummten, als der Zug in Zürich einfuhr. Die Exkursion war eine Entdeckungsreise zur Kunst und ein Begegnungsfeld von Menschen, deren gemeinsamer Nenner die Berufsmaturitätsschule Zürich ist. Es war ein bereicherndes Erlebnis für alle.

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news-108 Wed, 13 Nov 2024 07:52:31 +0100 bili feiert 25 Jahre in Zürich http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/bili-feiert-25-jahre-in-zuerich Am 2. Juli 2024 fand an der Universität Zürich (UZH) eine besondere Veranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum des bili-Unterrichts statt. Dr. Silvia Steiner, Bildungsdirektorin und Regierungsrätin des Kantons Zürich, wurde die Ehre zuteil, die Veranstaltung mit einer Eröffnungsrede zu eröffnen. In ihrer Ansprache hob sie die immense Bedeutung der Förderung und Erhaltung des bilingualen Unterrichts hervor, der in unserer globalisierten Welt eine zentrale Rolle spielt. Ein Highlight des Tages war die Roadshow, bei der verschiedene Schulen ihre «bili»-Angebote präsentierten. Sie bot den Besuchern wertvolle Einblicke in die Vielfalt der bilingualen Bildungsprogramme und diente als Inspirationsquelle für andere Schulen. Es bestand zudem die Möglichkeit, an Live-Sessions teilzunehmen und sich an den Ständen über die unterschiedlichen Ansätze auszutauschen und zu vernetzen.

Die BMZ, als grösste eigenständige Berufsmaturitätsschule der Deutschschweiz, war ebenfalls mit einem eigenen Marktstand vertreten. Dort wurden Lernvideos, Unterrichtsmaterialien und Schülerprojekte präsentiert. Nil Melcher, bili-Verantwortliche, und Andrea Hodel, erfahrene Lehrerin für bilingualen Geschichts- und Politikunterricht, stellten mit grossem Engagement die bili-Angebote der BMZ vor. Besonders hervorzuheben war der «bili-chit-chat», bei dem ehemalige Lernende mit den Besuchern ins Gespräch kamen, ihre Erfahrungen teilten und Fragen beantworteten. Diese Ehemaligen vertraten ihre Schule mit viel Einsatz und hinterliessen bei den Besucherinnen und Besuchern einen bleibenden Eindruck. An dieser Stelle möchte sich die BMZ herzlich bei diesen jungen Menschen bedanken, die sich die Zeit genommen haben, um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Unter den Gästen war auch Dr. Niklaus Schatzmann, Leiter des Mittelschul- und Berufsbildungsamts, der von den gezeigten Lernvideos sehr beeindruckt war.

Die Motivation der ehemaligen Lernenden war so gross, dass sie auch an der Podiumsdiskussion zum Thema «bili aus verschiedenen Perspektiven» teilnahmen. Auf dem Podium diskutierten verschiedene Personen aus der bildungspolitischen und beruflichen Szene Fragen rund um den bilingualen Unterricht. Der Fokus der Diskussion lag auf der zunehmenden Bedeutung des bilingualen Unterrichts und den vielfältigen Perspektiven der Beteiligten.

Insgesamt war die Veranstaltung ein grosser Erfolg. Die Motivation und das Engagement aller Teilnehmenden machten das Jubiläum zu einer unvergesslichen Feier der bilingualen Bildung.
 

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news-107 Fri, 12 Jul 2024 16:19:38 +0200 Berufsmaturitätsfeiern 2024 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/berufsmaturitaetsfeiern-2024 Gemeinsame Maturitätsfeiern BM 1 und BM 2 Auch in diesem Jahr gab es für die Bildungsgänge der BM 1 und der BM 2 eine gemeinsame Maturitätsfeier. Am Vormittag feierten die Maturandinnen und Maturanden der Ausrichtungen WDD und ARTE ihren Abschluss und am Nachmittag durften zuerst die Absolventinnen und Absolventen der Ausrichtungen TALS und anschliessend die Maturandinnen und Maturanden der Ausrichtung GESO ihr Berufsmaturitätszeugnis in Empfang nehmen. Alle drei Maturitätsfeiern waren gut besucht: Es strömten jeweils rund 700 Gäste zusammen. Begleitet wurden die drei Maturitätsfeiern von der Band SanySaidap, die mit Irish Folk den stimmungsvollen Sound zu den Feierlichkeiten beisteuerte. Es herrschte eine fröhliche und erwartungsvolle Stimmung. Nach einem musikalischen Auftakt begrüsste die Rektorin, Dr. Carmen Frehner, das festlich gekleidete Publikum. Sie gratulierte den Maturandinnen und Maturanden zum Prüfungserfolg und bekräftigte in ihrer Rede, wie solide das Fundament sei, auf dem die Absolventinnen und Absolventen nun stehen. Die Berufslehre kombiniert mit dem BM-Zeugnis öffne ihnen alle Wege in die berufliche Zukunft. «Ihr Rucksack ist vollgepackt mit Wissen, Kompetenzen und Erfahrungen», hielt die Rektorin fest. Angesichts der rasanten digitalen Entwicklungsschritte durch die künstliche Intelligenz (KI) stünden wir allerdings auch vor der Herausforderung, unseren Rucksack beständig weiter zu füllen, denn die neuartige Konkurrenz der KI unterscheide sich in einem wesentlichen Punkt von uns Menschen: «Ihr einziges Bestreben ist die Aneignung von Wissen. Sie lebt von Algorithmen, von Wahrscheinlichkeiten, und kümmert sich dabei nicht um Wahrheiten, Moral- und Wertvorstellungen», resümierte die Rektorin.

Das Wesen der KI werfe unweigerlich die Frage auf, welche Haltung wir ihr gegenüber einnehmen und welchen Umgang wir mit ihr pflegen würden. Die Rektorin betonte in ihrer Rede, dass die neuartigen Herausforderungen uns nicht Angst machen, sondern uns dazu anspornen sollten, unseren Rucksack immer wieder zu öffnen, um entweder Proviant nachzulegen oder um davon zu zehren. Unser Lebensweg sei nur so zu bewältigen, dass Ziele als Etappenziele begriffen würden. Sie zitierte hierzu die Figur des alten Strassenkehrers Beppo aus dem Buch «Momo» von Michael Ende. Beppo verrät dabei seiner Freundin Momo sein Lebensmotto: «Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten. Dann macht es Freude, das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.»

In diesem Sinne wünschte die Rektorin den Maturandinnen und Maturanden viel Erfolg und gutes Gelingen für die weiteren Etappen und Etappenziele und allzeit einen gut gefüllten Rucksack. Für die bevorstehende Übergabe der Berufsmaturitätszeugnisse erteilte sie den Absolventinnen und Absolventen diesen Ratschlag: «Feiern Sie Ihren Erfolg, stossen Sie später mit Stolz auf Ihr Berufsmaturitätszeugnis an und geniessen Sie den Moment, Sie haben ihn so sehr verdient.»

Nach einem musikalischen Zwischenspiel baten die beiden Abteilungsleiter Martin Brogle (BM 1) und Dr. Lukas Meier (BM 2) diejenigen Maturandinnen und Maturanden auf die Bühne, die in ihren Ausrichtungen die besten Berufsmaturitätsabschlüsse erzielt hatten. Die beiden Abteilungsleiter gratulierten insgesamt 29 Maturandinnen und Maturanden zu ihren herausragenden Leistungen und überreichten ihnen zusammen mit dem Maturazeugnis und unter kräftigem Applaus einen Büchergutschein und eine Rose.

Nachdem abschliessend die Klassenlehrpersonen ihren Klassen vor der Bühne die Berufsmaturitätszeugnisse überreicht hatten, durften die Gäste beim Apéro auf den erfolgreichen Abschluss anstossen.

 

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news-106 Tue, 09 Jul 2024 08:15:13 +0200 Language stay in Broadstairs 2024 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/language-stay-in-broadstairs-2024 The language stay in Broadstairs was a really good experience, not only will you learn more English, but you will also make new friends. You get to know a lot of new people not only from Switzerland or England, but also from all over the world. Going to college was always a blast and you can learn many different things, which are not only about grammar or speaking. But the teachers also teach you a lot about English culture. Speaking of the teachers, they are all very lovely and kind. You will have different teachers, but everyone is more than happy to help you improve your English. The college organizes a lot of different activities which will be held in your spare time, those are great opportunities to get to know the other students and learn more about the region you are staying in. Broadstairs is a very beautiful small fishing town with a beach and there are good connections to the neighbouring towns. The host families were a big selling point for me. I personally learnt a lot from my host family. They are very talkative and treat you like family. They also give you tips for things you can do in and out of the town. In the end, I can say, if you don’t go you will miss a big opportunity news-105 Thu, 04 Jul 2024 10:11:08 +0200 Language stay on Malta 2024 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/language-stay-on-malta-2024 On 27th April 2024 we boarded our airplane heading to Malta. On arrival at the airport, we were warmly welcomed by Ephraim and Pato, our group leaders for the next two weeks. We were accommodated at Hotel Number 11, and that was not just its name, it also got 11 out of 10 points – for it was better than any of us had ever imagined. The staff was helpful and friendly. Every morning after breakfast, we were able to walk comfortably to school, which was just around the corner, only a few meters away. Bheka, one of our teachers, was a highlight. We learned a lot, and the lessons simply flew by. Our English became more fluent from day to day, and we felt more confident when speaking. We never got bored and always had a lot of fun. Malta, however, consisted of more than good lessons: From paintball to a dinner at the beach and a trip to see Comino, the beautiful blue lagoon, everything was extremely well organized and an experience we will never forget. Nightlife was great fun too, and we enjoyed every single evening as well. All in all, we recommend the trip to Malta to everyone. Your experiences will be unique, and you will also learn the language, which is simply a perfect combination. news-104 Thu, 06 Jun 2024 13:24:25 +0200 Vernissage zur Ausstellung der Vertiefungs- und Berufsmaturitätsarbeiten 2024 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/vernissage-zur-ausstellung-der-vertiefungs-und-berufsmaturitaetsarbeiten-2024 Am Montagabend, 6. Mai 2024 fand an der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) die Vernissage zur Ausstellung der städtischen Vertiefungs- und Berufsmaturitätsarbeiten statt. Ausserordentlich zahlreich strömte das Publikum kurz vor 18.30 Uhr in den grossen Hörsaal im zweiten Stock der PHZH.

Herbert Kähli, Lehrer an der Schule für Gestaltung und langjähriger Organisator der Ausstellung, begrüsste die Gäste. Er schätzte, dass in den 38 ausgestellten Arbeiten rund 4000 Arbeitsstunden stecken: «Wir zeigen Ihnen heute die kreativsten, die herausragenden und die berührendsten Arbeiten», resümierte er und bedankte sich bei den betreuenden Lehrpersonen, bei Sarai Aron, verantwortlich für den Aufbau der Ausstellung, sowie bei allen Sponsoren, die den Anlass finanziell unterstützen. Einen speziellen Dank widmete er der PHZH, die der Ausstellung seit mehreren Jahren das Gastrecht gewährt. In seiner Begrüssung zeigte sich der Rektor der PHZH, Prof. Dr. Heinz Rhyn, beeindruckt von der Vielfalt der ausgestellten Arbeiten: «Abschlussarbeiten sind berufsbiografisch wichtig, aber auch persönlich sind sie wichtig. Sie bringen neue Themen auf und regen das Lernen auch bei den Lesenden an», hielt der Rektor der PHZH fest. Er machte mit einer Tour d’Horizon durch die bearbeiteten Themen dem Publikum Appetit, die Arbeiten anschliessend selbst zu entdecken.

Die Berufsmaturitätsschule Zürich konnte an der Ausstellung zwölf herausragende Berufs-maturitätsarbeiten zeigen. Janis Müller und Elia Saputelli aus der BM 2-Klasse EVT23b präsentierten dem Publikum ihre Berufsmaturitätsarbeit mit dem Titel: «ArKItektur – Brücken bauen mit generativer künstlicher Intelligenz».

Ziel ihrer Arbeit war es, das Modell einer Brücke zu planen, zu bauen und zu testen, wobei sie herausfinden wollten, ob das Brückenmodell, welches von einer künstlichen Intelligenz (KI) erstellt wurde, sich einem fachmännischen Brückenmodell ebenbürtig zeigt.

Ihre Einstiegsfrage an das Publikum, wer schon mit Chat-GPT gearbeitet habe, beantworteten einige Publikumsgäste mit Handaufstrecken. Auf die Nachfrage, wer bereits Erfahrungen mit speziellen Applikationen von Chat-GPT wie zum Beispiel Dall-E gemacht hat, einem Computerprogramm, das Bilder aus Textprogrammen aufgrund von maschinellem Lernen entwickeln kann, gingen nur noch wenige Hände in die Höhe. Der entscheidende Prompt der beiden BM 2-Lernenden der Technischen Ausrichtung für das Zeichnen mit KI lautete: «Draw an image of a truss arch bridge, the image should have clear lines and riversides visible on both sides.» Das mit KI-generierte Bild der Brücke wurde in eine Zeichnung umgesetzt, das Brückenmodell anschliessend konstruiert. Das zweite Brückenmodell wurde nach dem Lehrbuch erstellt. Im anschliessenden Belastungstest schnitt das mit KI konstruierte Modell eindeutig besser ab, wobei es mit gebogenen Leisten auch besser verstärkt war. Während das herkömmlich konstruierte Modell im Versuch bei einer Last von 95kg entzweibrach, hielt das mit KI entwickelte Brückenmodell mehr als 100kg Belastung ohne Bruchpunkt aus. Der gelernte Informatiker und der gelernte Zimmermann zogen daraus den Schluss, dass KI in der Architektur durchaus verwendet werden kann. Deren Einsatz erfordert allerdings speziell entwickelte KI-Modelle und genaue Anweisungen (Prompts) für den optimalen Einsatz.

Herbert Kähli führte an der Vernissage mehrere Interviews mit Autorinnen und Autoren, darunter auch mit fünf BM 1-Lernenden unserer Schule:

Pius Leserf und Jonas Botzenhardt, zwei angehende Elektroniker aus der Klasse BEL20a, untersuchten in ihrer Berufsmaturitätsarbeit mit dem Titel «Reparaturskala für Elektro-geräte», ob eine Reparaturskala bei Elektrogeräten einen positiven Einfluss auf das Kauf-verhalten von Verbrauchern haben könnte. «Wir wurden für diese Arbeit motiviert durch die Menge an Elektromüll, der wir während unserer bald vierjährigen Ausbildung begegnet sind», hielt Jonas Botzenhardt fest. «Zuerst einmal mussten wir klären, was Reparieren überhaupt bedeutet», ergänzte Pius Leserf. Anschliessend führten die beiden Lernenden ein Verhaltensexperiment durch, bei dem der Einfluss der Reparierbarkeit beim Kauf eines elektrischen Handmixers getestet wurde. Als Ergebnis konnten die beiden Lernenden feststellen, dass die Versuchsteilnehmenden durchaus bereit waren, einen höheren Preis zu bezahlen, wenn die Reparierbarkeit des Geräts besser gewährleistet ist. Sie ziehen daraus den Schluss, dass ein Reparaturindex bei Geräten ebenso selbstverständlich werden muss wie der entsprechende Index für die Energieeffizienz.

Kimberly Tran aus der Klasse BKV20b entwickelte in ihrer gestalterischen Berufs-maturitätsarbeit einen Kurzfilm, der die verschiedenen Gesichter ihrer Identität in einem zerfallenden Zustand darstellt. Als Stilmittel verwendete die Lernende der Ausrichtung Gestaltung und Kunst das Action Painting. Dabei stellte sie die Grundemotionen in einer Tanzchoreografie mit verschiedenen Farben malerisch dar. Ihre Leitfrage lautete dabei: «Wer bin ich, wenn mich die verschiedenen Facetten meiner Gefühle beeinflussen?» Der angehenden Zeichnerin Fachrichtung Architektur war es wichtig, die physische Form ihrer Emotionen zu zeigen: «Der Film hat zu meiner Persönlichkeitsentwicklung beigetragen», betonte sie und ergänzte im Gespräch: «Er ist mehr als eine schulische Arbeit, ich kann nach dem Vollenden des Films besser mit meiner Suche nach der Identität umgehen.»

Fabian Kech und Marc Roux aus der Klasse BGB20d beschäftigten sich in ihrer Berufsmaturitätsarbeit mit der Frage, welche Herausforderungen in der Erstellung und Nutzung von Veloschnellrouten vorhanden sind. Der angehende Automobilmechatroniker Nutzfahrzeuge und der angehende Mediamatiker beantworten in ihrer Berufsmaturitätsarbeit die Frage, warum solche Veloschnellrouten in der Schweiz fehlen und was es braucht, damit sie sich auch hierzulande durchsetzen können. Nach verschiedenen Recherchen und einer Umfrage kommen sie zum Schluss, dass in den Städten erste Ansätze für Veloschnellrouten vorhanden sind. Damit sie aber weiter ausgebaut und zu einem Netz zusammengeführt werden können, benötigt es den politischen Willen. Denn der Aufbau bedingt eine grosse Investitionsbereitschaft der öffentlichen Hand.

Wir freuen uns über alle gelungenen Berufsmaturitätsarbeiten unserer Lernenden und danken an dieser Stelle besonders auch den Betreuungspersonen für ihren wertvollen Einsatz im Rahmen der Talent- und Innovationsförderung.

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news-103 Fri, 12 Apr 2024 14:51:21 +0200 Ausstellungen im Schuljahr 2023/24 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/ausstellungen-im-schuljahr-2023-24 Bei den diesjährigen Ausstellungen der Ausrichtung Gestaltung und Kunst standen die vorgegebenen Themen «Fall» (BM1) und «Out of Control» (BM2) im Mittelpunkt, die eine Vielzahl von gestalterischen Arbeiten inspirierten. Sachliche, experimentelle und forschende Zugänge prägten die kreative Auseinandersetzung mit den Themen. Auch die verwendeten Materialien und Medien sowie die Inhalte der Arbeiten waren äusserst vielfältig. Es entstanden unter anderem Gemälde, Filme, Plakate und dreidimensionale Werke, die gesellschaftliche, technische und philosophische Fragestellungen reflektieren. news-102 Wed, 20 Mar 2024 08:02:30 +0100 «BMZ debattiert 2024» Verbot oder Verantwortung? http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/bmz-debattiert-2024-verbot-oder-verantwortung In den beiden Klassenbattles im Rahmen von «BMZ debattiert» zu Beginn des Frühjahrssemesters wurden wieder die Debattierfähigkeiten unserer Lernenden auf die Probe gestellt. Vier Klassen hatten ihre zwei stärksten Debattierer in den Wettbewerb geschickt, um sich gegenseitig mit schlagenden Argumenten und hartnäckigen Rückfragen herauszufordern.  In der ersten Debatte wurde die Frage diskutiert, ob ein Verbot von privatem Feuerwerk sinnvoll ist oder ob die derzeitige Gesetzgebung ausreicht. Während Lisa Graf und Cynthia Gallati aus der EVK23c sich gegen ein Verbot aussprachen, vertraten Marco Mirabile und Andrin Mayer aus der EVD23a die Pro-Seite. Beide Seiten hatten überzeugende Argumente vorbereitet und konnten vom Tierwohl bis hin zu der Bedeutung von Traditionen ein breites Spektrum an Themen abdecken.

Bei der zweiten Debatte wurde über den Sinn oder Unsinn eines Autobahnausbaus zwischen Zürich und Bern debattiert. Tim Dübendorfer und Shannon Stutz aus der EVK23b waren dabei der Contra-Part zugelost worden, während Jacob Riegel und Helena Brehm aus der EVS23 a sich für den Autobahnausbau aussprachen. Auch hier wurde heiss diskutiert, ob es sich bei diesem Projekt um einen notwendigen Ausbau der Infrastruktur handelt oder ob in Zeiten des Klimawandels der Individualverkehr nicht weiter gefördert werden darf.

Alle acht Teilnehmende zeigten bei den Debatten hohen Sachverstand und rhetorisches Geschick und der Jury fiel es nicht leicht, sich am Ende für einen Sieger zu entscheiden. Vielen Dank allen Teilnehmenden für ihr Engagement und herzliche Gratulation den beiden Gewinnern Lisa Graf und Shannon Stutz.

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news-101 Wed, 20 Mar 2024 07:56:47 +0100 Volleyball-Turniere Schuljahr 2023/24 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/volleyball-turniere-schuljahr-2023-24 Die Volleyball-Turniere der BMS Zürich zeigten auch dieses Jahr ihre grosse Anziehungskraft. Beide Turniere mit jeweils 16 teilnehmenden Teams waren schnell ausgebucht, was das ungebrochene Interesse an den Turnieren zeigt. Im Oktober 2023 fand das BM 1 Turnier statt, bei dem das Team "How I set your mother" der Klasse BIN 21a eine beeindruckende Leistung zeigte. Nachdem das Team im Vorjahr den zweiten Platz belegte, konnte es diesmal den Sieg erringen. In einer spannenden Wendung tauschte es den Platz mit dem Vorjahressieger, dem Team "Fanta Shokata" der Klasse BZA20a, das dieses Jahr den zweiten Platz belegte. Beim BM 2 Turnier im Januar 2024 überzeugte das Team "Los pingüinos me la va mascar" der Klasse EVT 23b dank grossem Zusammenhalt und sicherte sich den Sieg.

Bei beiden Turnieren sorgte die Einteilung der Teams in verschiedene Stärkegruppen nach der Vorrunde für ausgeglichene und spannende Finalrunden. Die Teams unterstützten sich gegenseitig und trugen zu einer ausgelassenen Atmosphäre in den Hallen bei. Wir gratulieren allen teilnehmenden Teams zu ihren Leistungen und freuen uns auf die nächste Runde der Volleyball-Turniere.

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news-100 Wed, 20 Dec 2023 13:23:46 +0100 Stage linguistique à Montpellier 2023 – BM1 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/stage-linguistique-a-montpellier-2023-bm1 En octobre 2023, nous avons pu passer deux semaines à Montpellier dans une école de langues avec la BMS Zurich. Nous avons pu faire de très belles expériences et aussi approfondir nos connaissances en français. Nous - Zoe, Simon, Flavia, Laura et Alina de la classe BDL22c - voulons partager nos expériences et nos souvenirs. Après un voyage en car d'environ 9 heures, nous avons été directement accueillis par nos familles d'accueil. Nous étions tous satisfaits de nos familles d'accueil. La mère d'accueil de Simon, par exemple, était très chaleureuse, affectueuse et s'occupait bien d'eux. Par exemple, elle restait toujours éveillée jusqu'à ce que lui et son camarade de chambre soient rentrés à la maison. Même le week-end, elle restait éveillée jusqu'à minuit pour s'assurer que nous étions bien rentrés à la maison. Grâce aux parents d'accueil nous avons pu faire de nombreux souvenirs merveilleux et positifs pendant notre séjour linguistique. Et grâce à eux, nous avons toujours dû parler français.

Nous avons commencé directement avec l'école de langue, qui a une directrice très gentille, qui s'est très bien occupée de nous tous et qui a aussi demandé à plusieurs reprises si tout allait bien avec les familles d'accueil. Les enseignants étaient aussi tous très sympathiques. Ce qui était très bien pour apprendre le plus de français, c'est que les professeurs ne nous parlaient qu'en français. Nous avons aussi été bien préparés à l'examen final pour recevoir un diplôme de l'école à la fin.

Après l'école, nous avions toujours le temps d'explorer la ville de Montpellier, une ville très belle. C’est une ville étudiante qui offre exactement ce que on attend d'elle : de nombreux centres commerciaux, dont l'Odysseum, et des rues commerçantes sur la place de la Comédie. Nous ne nous sommes jamais ennuyés. Il y avait beaucoup d'activités à proposer et les prix est très raisonnable par rapport à Zurich. Une visite à la plage et à la mer vaut également la peine. On peut aller à la mer en tram ou en vélo.

La ville est très claire et on peut s'orienter rapidement. Les quatre lignes de tramway permettent d'accéder rapidement à tout, chaque tramway a sa propre couleur, ce qui est très fcile à comprendre. Montpellier est parfait pour un séjour linguistique.

Pendant notre temps libre, on a aussi eu la possibilité de participer à des excursions organisées pendant le séjour linguistique, qui étaient très intéressantes. On a visité des paysages français avec différentes excursions, par exemple nous sommes allés à Sète ou à Arles. On a aussi eu du contact avec la culture française par des différentes activités, par exemple on a dégusté des huîtres. L'excursion à la ferme d'élevage de taureaux (Camargue) était très appréciée par nous, car elle nous a donné un aperçu authentique de la vie dans une ferme, et surtout de l'époque où tout se faisait encore avec des chevaux. De plus, la nourriture et la musique ont créé une bonne ambiance qui nous a fait danser.

À côté des excursions, nous avons aussi pu nous inscrire à des ateliers qui nous intéressaient personnellement. Il y avait par exemple des ateliers de cuisine et de danse ou il y avait aussi l'atelier "pétanque". Ce sport est amusant et ne demande pas beaucoup d'efforts. Il suffit de 13 boules (dont une petite boule à lancer), d'un terrain d'environ 5m et de 3 joueurs.

Le séjour linguistique à Montpellier vaut vraiment la peine. C'est une très bonne expérience et si on a déjà la possibilité de partir deux semaines en France avec ses amis, il faut absolument saisir cette chance. Grâce à ces deux semaines, nous avons tous appris à mieux nous connaître et, bien sûr, à parler un peu mieux français. Nous recommandons définitivement ce séjour linguistique.

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news-98 Tue, 19 Dec 2023 11:06:00 +0100 Literaturwochen 2023 zum Thema «LAUT» http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/literaturwochen-2023-zum-thema-laut Die diesjährigen Literaturwochen standen im Zeichen des Themas «LAUT». Literatur kann man nicht nur in Büchern lesen, sondern ganz oft auch hören. Nämlich dann, wenn sie aufgesagt, vorgelesen, aufgeführt oder gesungen wird. In den Literaturwochen 2023 wurde Literatur nun also hörbar: Spoken Word Poetry – Lautgedichte im Cabaret Voltaire – Arien und Lieder in der Oper – Dialoge und Monologe im Theater – Sprechen und Reden und Schreien und Stimmbildung, Hauptsache: Laut! Laut! Laut! «Musik und Literatur zum Schreien» - der Workshop mit dem Musiker, Germanisten und Performance-Künstler Alex Riva lockte die Teilnehmenden aus der Reserve: Gedichte des tschuwaschischen Autoren Gennadij Ajgi wurden während des Workshops passend zum Inhalt der Texte in eine eindrucksvolle musikalische Komposition transferiert.

Nicht ganz so laut, aber mit Mitteln des Bühnensprechens weckte der Sprachtrainer und Bühnenschaffende Heiko Strech das Bewusstsein für das lebendige und effektvolle Darbieten von Gedichten, Reden und Sachtexten. Bestimmt können die Lernenden auch im Unterricht von diesem Workshop profitieren.

Die Dada-Bühne als Ort für die Gestaltung eigner Lautgedicht erlebten die Lernenden im Cabaret Voltaire. Während eines knapp zweistündigen Workshops entwickelten sie in der einstigen Hochburg der Dada-Bewegung einige ebenso spektakuläre wie überzeugende Performances, die jenen Hugo Balls in nichts nachstanden.

Beim diesjährigen Thema durfte auch die Welt der Theaterbühne nicht fehlen. Bereits während der Projektwoche reisten zwei Klassen nach Winterthur und kamen in den Genuss der Premiere des Stücks «Romeo und Julia auf dem Dorfe» von Gottfried Keller, inszeniert wurde es vom Theater Kanton Zürich. Kam die Aufführung etwas trocken daher, konnten die Kehlen beim anschliessenden Premieren-Apéro wieder geölt werden, so dass es sich über das Stück diskutieren liess. Dieser Austausch wurde anschliessend noch im Unterricht unter der Leitung der Theaterpädagogin des Theaters Winterthur vertieft, wobei der Inszenierung interessante Details entlockt werden konnten.

Im Sogar Theater in Zürich stand mit der Aufführung «Mensch, du hast Recht» die Allge-meine Erklärung der Menschenrechte auf der Bühne. Das Ensemble regte durch Gesang, Musik, unter anderem produziert mit Drumsticks und PET-Flaschen, und spezielles Sprechen – ob laut oder geraunt – zum Nachdenken über dieses wichtige Dokument für eine gerechtere Welt an.

Beliebt sind auch die Produktionen, welche zu uns in die Klassenzimmer kommen. Dieses Mal begab sich aber nicht Schiller an die Lagerstrasse, sondern Paul, oder doch Paula? Die Klassen waren nicht darauf vorbereitet, dass sie einer Aufführung des Stücks «Paul*» beiwohnen, sondern das Stück, welches die Bandbreite an Geschlechteridentitäten zum Thema hat, ergab sich aus dem Unterrichtsgeschehen. Die Lernenden sprachen sehr gut auf diese authentische, lebensnahe und spannende Geschichte an; die Intimität des Klassenraums liess auf jeden Fall mehr Betroffenheit zu als ein grosser Theatersaal. Im Anschluss wurde das Stück mit dem Schauspieler und der Theaterpädagogin des Theaters Kantons Zürich aufgearbeitet.

Zwei herausragende Veranstaltungen präsentierten die Schweizer Spoken Word-Künstler*innen Daniela Dill und Simon Libsig. Beide Auftritte zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig und kraftvoll die Kunst des gesprochenen Wortes sein kann.

Daniela Dill bot dem Publikum eine Performance, in der sie drei ihrer besten Texte zum Besten gab. Mit hoher Präsenz und einer fesselnden Ausdrucksstärke trug sie die Texte «Glückspilz», «Der Backpacker» und «Tiger Tanga» vor. Besonders beeindruckend war, dass sie einen Teil ihrer Texte auswendig präsentierte, was ihrer Performance eine zusätzliche Intensität verlieh. Mit einem Video ihres Auftrittes an einem Poetry Slam von 2008 zeigte sie dem Publikum die Anfänge ihrer Karriere.

Ein weiteres Highlight der Literaturwochen war die Show des Spoken Word-Künstlers Simon Libsig. In seiner mitreissenden Performance integrierte Libsig eigene Texte in ein lockeres ‘Beratungsgespräch’ übers Schreiben an und für sich. Die Vielseitigkeit seines Vortrags beeindruckte das Publikum, das sich auf eine faszinierende Reise durch seine Gedanken und Geschichten begab. Libsigs Fähigkeit, durch Wortspiel und Rhythmus zu fesseln, machte die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis: Grossen Spass bereitete unter anderem ein kleines Reim-Battle im Publikum.

Der Musiktheaterpädagoge Roger Lämmli vom Opernhaus Zürich ergründete zusammen mit unseren Lernenden in spielpraktischen Workshops, warum uns die menschliche Stimme derart bewegt und uns tief zu berühren vermag. Gesungene Literatur auf der Opernbühne: ohne Mikrofon - so laut!

Die Literaturwochen abschliessend stand eine Lesung auf dem Programm. Mit Michelle Steinbeck, die mit ihrem Debüt-Roman «An Land war mein Vater ein Mann und im Wasser ein Walfisch» Bekanntheit erlangte, konnten wir eine junge Autorin gewinnen, die auf der Longlist des schweizerischen und deutschen Buchpreises aufgeführt war. Mit Auszügen aus ihrem neuesten Roman «Favorita», der im Frühjahr 2024 erscheinen wird, gab sie einen Einblick in eine bewegende, Generationen und Grenzen überschreitende Geschichte. Gleich zwei Mordfälle sollen gelöst werden in diesem Roman. Mit ihrer unkomplizierten und authentischen Art vermochte sie das Publikum in Diskussionen über ihr schriftstellerisches Schaffen einzubeziehen.

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news-99 Mon, 18 Dec 2023 13:14:00 +0100 Literatur live 2023 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/literatur-live-2023 Auch dieses Jahr durften wir im November im Rahmen von «Literatur live», zwei Autorinnen und einen Autor für Lesungen in unserem Schulhaus begrüssen. Julia von Lucadou liebt es zu schreiben. Zur Literatur kam die gebürtige Heidelbergerin erst mit über 30 Jahren. Sie studierte 2017 am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und veröffentlichte nach dem Studium ihren ersten Roman «Die Hochhausspringerin». Ihr Erstlingswerk wurde mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet.
Bevor sie sich auf die U-Bahngleise legt, kündigt Mette, 15, in TikTok-Videos ihr Vorhaben an. Niemand reagiert – gerettet wird sie trotzdem. Diesen filmreifen Plot bespielt Julia von Lucadou als studierte Filmwissenschaftlerin und ehemalige Fernsehredakteurin in ihrem neusten Buch „Tick Tack“ gekonnt. Auch die Fragen der Lernenden zum Thema Social Media beantwortet die Autorin mit viel Hintergrundwissen.

Dass Erfolg nicht vom Himmel fällt, hat Dominic Oppliger gleich zu Beginn der Lesung erläutert. Aber Beharrlichkeit und Ideenreichtum zahlen sich aus.
In seinem neusten Mundartroman „Giftland“ schildert er seine Tour- Erlebnisse als Schweizer Schlagzeuger Sämi, der mit einer Band durch die USA tingelt. Die englisch-deutsche Zweideutigkeit des Begriffs „Giftland“ ist dabei gewollt - der grosse Traum eines jeden Musikers auf USA-Tournee zu gehen, hat Sämi schnell auf den Boden der Realität geholt.
In rasantem Tempo liest er Passagen vor, die sich auf der Tournee zwischen den Konzerten abgespielt haben, sodass die Zuhörer und Zuhörerinnen triste Autobahnböschungen und endlose Horizonte selber im Kopfkino aus dem Fenster des Vans vorbeiziehen sehen.

Die Schweizer Künstlerin und Comic-Zeichnerin Lika Nüssli hat das Leben ihres Vaters Ernst Nüssli in ihrer Graphic Novel «Starkes Ding» aufgezeichnet. Während der Corona-Zeit hat Lika Nüssli ihren Vater im Altersheim besucht und ihn von dieser Zeit berichten lassen, von der sie vorher kaum etwas gewusst hatte. Ernst Nüssli wuchs als Verdingbub auf. In ihrer Erzählung über diese schweren Jahre ihres Vaters lässt Lika Nüssli auch die Lichtblicke nicht aus: Es sind Highlights, wie Ernst jassen lernt und darin immer besser wird, wie die Verkäuferin im Dorfladen ihn Schokolade stehlen lässt, wie er gut mit den Tieren umgehen kann.
Mit ihren klaren, live gezeichneten Bildern erzählt sie den aufmerksamen Schülerinnen und Schülern, wie hart eine solche Kindheit in der Schweiz damals war. Lika Nüssli verrät dabei ihre Tipps und Tricks, wie sie (nicht nur schwere Themen) in ihren Bildern zeichnerisch umsetzt.

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news-96 Tue, 29 Aug 2023 16:17:00 +0200 Looking Back on Our Malta Trip 2023 http://bmz11.web10.gyselroth.opsserver.ch/portrait/aktivitaeten/veranstaltungen/news-detailansicht/looking-back-on-our-malta-trip-2023 Our journey kicked off when we landed at Malta International Airport on April 31st. From the moment we stepped off the plane, our two friendly school guides were there to welcome us and take us to the hotel by bus. The hotel was really nice, well-equipped, and in a convenient location. Our school was just across the street, making it easy to get there. The classroom size was cozy, and the lessons were interesting and taught us a lot. Despite the vibrant construction scene in San Giljan, our surroundings buzzed with an adventurous energy. When we weren't in class, we had a lot of fun together. On the first Wednesday, we explored Mdina, a historical town, where only a few hundred people live. It was really beautiful, and we had some amazing cake at a local restaurant.
Friday was dedicated to diving. We had an online course to learn the basics before we actually went diving. It was a cool experience seeing the underwater world up close and in person.
One of the best days was when we took a boat tour to Comino Island. The weather was great, even though it was a bit windy on the boat. The island was fun to explore, and we could also take a ride on a speedboat if we wanted.
On Sunday, we visited Valletta, the capital of Malta. The city was lovely, and the food there was really good. We had some great conversations while we ate.
Monday brought the thrill of paintball. After a short introduction, we had an extremely exciting paintball match, even though it could be a bit painful at times.
In the second week, soccer matches were a highlight, with enthusiasts coming together for spirited games. Although a minor scrape on the artificial turf was a small hiccup, the camaraderie and shared passion made every match memorable.
On Thursday and Friday, the whole group had dinner at two different restaurants. The food was delicious, and it was nice to chat with everyone.
While the second week posed challenges with illnesses, our group remained resilient. Mealtimes brought variety: breakfast buffets at the hotel, packed lunches at school, and selective dinners at restaurants. Lunch portions occasionally left us wanting more, but the dinners always delightful.
The event organization was seamless, thanks to our attentive guides, who made everything run smoothly. Our time in Malta drew to a close all too soon. We had made new friends, honed our English skills, and collected cherished memories. Yet, the anticipation of reuniting with loved ones back home added a touch of bittersweet nostalgia.
Malta, you've left an indelible mark on our hearts, and as we bid farewell, we carry your magic with us, eager to share our stories with friends and family back in Switzerland.

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